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Der Vorstand der Kulturwerkstatt verkauft auf dem

Adventsmarkt in Engter Waffeln.

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 Sinnlichkeit und ein Hauch Exotik in Engter

Engter. Unbeschreiblich weiblich und exotisch geht es in der Kulturwerkstatt Engter an jedem Mittwochnachmittag zu. Dann findet nämlich der Kurs „Orientalischer Tanz“ statt, der von Kerstin Seller geleitet wird und an dem derzeit acht Frauen teilnehmen.


Farbenfroh: Kerstin Seller (vorne Mitte), unterrichtet die Tanzgruppe in der Kulturwerkstatt Engter seit Mai vergangenen Jahres. Fotos: Sigrid Schüler-Juckenack

Die Frauen tanzen und bewegen sich zu Klängen und Rhythmen aus dem Nahen Osten, und mit ihren farbenfrohen Kostümen bringen sie Sinnlichkeit und einen Hauch Exotik nach Engter.

Wie bei jedem Sport müssen sich die Frauen zuerst aufwärmen, ehe sie mit dem Tanzen beginnen können. Das tun sie unter der Anleitung ihrer Tanzlehrerin und natürlich zu orientalischer Musik. „Es ist schade, dass ich die Texte nicht verstehe“, meint Kursteilnehmerin Tanja Ladda, und lachend fügt sie hinzu: „Aber ich denke, es sind Liebeslieder, die wir hören.“

Getanzt wird vor einer großen Spiegelwand, in der die Frauen ihre Körperhaltung kontrollieren können. Seller tanzt die Figuren vor und gibt Tipps zur Umsetzung. Die Frauen trainieren schon seit Mai 2012, also fast ein Jahr, und ihre Bewegungen sind gekonnt und fließend. Man sieht, dass den Frauen diese Art des Tanzens, die Sinnlichkeit und Weiblichkeit in den Vordergrund stellt, unglaublich Spaß macht. „Wir tanzen nur für uns, Zuschauer brauchen wir nicht“, erklärt Tanja Ladda. Und man spürt, dass dabei auch ein bisschen Stolz auf das, was die Frauen inzwischen gelernt haben, mitschwingt. Schüchtern brauche niemand zu sein, sagt sie weiter. Die Devise sei: Sich trauen und Freude haben.

Die teilnehmenden Frauen sind im Alter von Mitte dreißig bis Mitte sechzig, aber Orientalischer Tanz eigne sich für Frauen jeden Alters, erklärt Seller. Neben der Freude am Tanz, dem seelischen Wohlbefinden und einem gestärkten Selbstbewusstsein habe der Orientalische Tanz auch noch einen anderen Effekt, so die Lehrerin. Frauen, die Probleme mit der Wirbelsäule haben, seien in ihrem Kurs genau richtig. Die Muskulatur werde gekräftigt und geschmeidiger, die Körperhaltung verbessere sich, und der Rücken werde gestärkt, Stressabbau und ein Plus an Lebensfreude gebe es inklusive. Die Lebensfreude wollen die Frauen weitergeben: Im April dieses Jahres werden sie einen ersten Auftritt wagen. Im Vogels Huus in der Winkelstraße wollen sie beim Seniorenklönkreis tanzen.

Kerstin Seller tanzt selbst seit 16 Jahren, wie sie sagt, und sie ist ausgebildete Basistrainerin für Orientalischen Tanz. Sie würde gerne noch einen Anfängerkurs anbieten, um weiteren Frauen die positiven Aspekte des Orientalischen Tanzes nahezubringen. Auch ein Kurs für Kinder wäre schön, meint sie, denn Mädchen hätten zumeist große Freude an dieser Art des Tanzes, wobei für die Kleinen die Kostüme und das Verkleiden wichtiger seien. Bei Jugendlichen hingegen stehe eher der sportliche Charakter des Tanzes im Vordergrund.

Wer Interesse hat, kann sich per Mail unter kulturwerkstatt-engter@gmx.de und telefonisch unter 0170/5548348 informieren.

Projekt Spiegelwand realisiert

Mit Unterstützung mehrerer Firmen und freiwilligen Helfern konnte endlich das Projekt „Spiegelwand“ für den Tanzunterricht verwirklicht werden. Da besonders für Bauchtanzkurse sehr hilfreich, trat Kursleiterin Kerstin Seller mit der Bitte um solch eine Spiegelwand an den Vorstand des Vereins heran. Willi Schwarze organisierte und realisierte das Projekt, wobei die Tischlerei Thomas Engel kostenlos Baumaterial zur Verfügung stellte und die Firma Semco Glas die Spiegel zu einem Sonderpreis abgab.

Bild von rechts nach links:

Ein herzliches Dankeschön vom Verein an die fleissigen Helfer der Montage: Willi Schwarze, Jens Tüting und Wolfram Seller (Bettina Hinnenkamp und Martina Vor dem Berge vom Verein)

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